Disclaimer

Wer veranstaltet die Menschenwürde & Grundrechte Mahnwachen?

Wir sind unterschiedliche Menschen wie Du und ich. Wir sind Frauen und Männer, haben Familien oder auch nicht. Wir füllen verschiedenste Rollen aus – Erwerbstätige, Erwerbslose, RentnerInnen, Kulturschaffende, Selbstständige, etc.
Wir begreifen uns unabhängig von unseren religiösen, politischen oder sexuellen Orientierungen als MENSCHEN, die in dieser Situation mit ihren MITMENSCHEN zusammenen aktiv für die Wahrung unserer Grundrechte einstehen wollen. Wir verabreden uns spontan mit wechselnden Rollen zur Planung und Durchführung der Versammlungen.
Wir distanzieren uns ganz klar von extremistischen und dogmatischen Überzeugungen jeglicher Couleur, die andere Menschen zum Objekt ihrer Projektionen und Meinungen machen. Solche Überzeugungen stehen per Se im Widerspruch mit Artikel 1, GG stehen: die Würde des Menschen ist unantastbar.
Das heißt: wir sind gegen Rassismus, gegen Sexismus, gegen Dikriminierung jeglicher Art, gegen Hetze und jegliche Form von Gewalt.
Wir sind für Respekt, Toleranz, Frieden, Freiheit und gleichwürdigen, liebevollen Umgang.

Was hat euch dazu gebracht, Grundgesetze zu verteilen?

Die zündende Idee kam aus Berlin – Grundgesetze verteilen.  Eine gute Idee, dachten sich mehrere OldenburgerInnen –  Menschen darüber aufzuklären, dass sie verbriefte Rechte haben, die sie gegen Staatswillkür schützen sollen.

Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, die eigenen Rechte zu kennen. Nur so können wir erkennen, ob und wann sie eingeschränkt werden – und uns ggf. auf dem Rechtsweg oder durch Demonstrationen und friedlichen Widerstand für die Wiederherstellung einsetzen. Wir sind unabhängig und vielfältig vernetzt, jedoch nicht mit anderen Gruppierungen direkt verbunden, die möglicherweise ähnlich motiviert sind.
Wir fokussieren besonders die Menschenwürde – die als 1.Artikel im GG eine ganz besondere Stellung einnimmt.

Seid ihr denn der Meinung, die Infektionsschutzverordnungen schränken unsere Rechte ein?

Ja, eindeutig! Wir fordern dringend die juristische Überprüfung der Verhältnismäßigkeit und der Verfassungskonformität der Verordnungen! Die Schäden, die durch die Verordnungen entstehen, sind gravierend, langfristig und vielschichtig.

Einige Beispiele: Angsterkrankungen und Depressionen nehmen zu; das Suizidrisiko steigt. Einsamkeit und Stress sind ein großer gesundheitlicher Risikofaktor, insbesondere  für besonders schutzbedürftige und alte Menschen, sowie Menschen mit Behinderungen. Alte Menschen sterben ohne die Begleitung ihrer Lieben in den Pflegeheimen.
Die Zerstörung des Mittelstandes und des Kultursektors, Verlust der Lebensgrundlagen und Ersparnisse und damit verbundene Verschuldungen und psychische Belastungen; Häusliche Gewalt und Gewalt an Kindern haben nachweislich zugenommen. Junge Eltern dürfen in vielen Regionen ihr Baby nicht gemeinsam auf der Welt begrüßen, da die Partner „aus Infektionsschutzgründen“ nicht zugelassen werden. Medial verbreitete Angst vor der Erkrankung Covid-19 zerstört (Patchwork-) Familien. Auch das aufkeimende, von PolitikerInnen großteils unterstützte Denunzieren von Mitbürgern sehen verurteilen wir scharf. Ein sozial bedrohliches Klima ist an sich bereits gesundheitsschädlich (siehe Mobbingfolgen, Rufmord etc.
Was bedeutet diese Situation psychisch und sozial für unsere Kinder?

Wer wird die Rettungspakete zahlen?

 

Aber die Regierung will doch lediglich Leben retten, seid ihr unsolidarisch?

Sieht Solidarität wirklich so aus? Hysterie und Angst auf Basis von Vermutungen zu verbreiten, zum denunzieren und bespitzeln aufzurufen, ganze Bevölkerungsschichten wirtschaftlich zu vernichten, lebenslängliche Traumafolgeerkrankungen bei Kindern und sensibleren Menschen in Kauf zu nehmen, laut Kassenärztlicher Vereinigung sinnlose entwürdigende und möglicherweise gesundheitsschädliche Maskenpflichten ohne wissenschaftliche Basis zu verordnen, Einsamkeit und Hilflosigkeit zu erzeugen, statt hilfreiche Tipps zur Immunstärkung zu verbreiten. Allein ein Vitamin-D-Mangel setzt nachweislich die Virusabwehr herab, speziell bei Atemwegserkrankungen. Solidarisch wäre, ganzheitliche, gesundheitsfördernde Maßnahmen flächendeckend zu empfehlen. Risikogruppen lassen sich schützen, ohne die ganze Welt stillzulegen. Das Infektionsschutzgesetz vor dem 27.3.2020 war dahingehend Fachleuten zufolge ausreichend spezifisch!

Die Letalität der Erkrankung entwickelt sich bei Weitem nicht so dramatisch, wie noch vor zwei Monaten befürchtet.
Auch das statistische Bundesamt verzeichnet bisher eindeutig keine Übersterblichkeit in Deutschland. Zahllose Studien kommen zu dem Schluss, dass die Erkrankung zwar sehr ansteckend sei, aber im Verhältnis nicht sehr tödlich. Über 250 WissenschaftlerInnen und Ärzte fordern eine erneute Bewertung des Risikos, so auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Eine offene, transparente Prüfung und wissenschaftlicher Austausch finden indes noch NICHT statt. Stattdessen werden die aktuellen Zahlen sehr undurchsichtig und verwirrend kommuniziert – die Genauigkeit – bzw. die Falschpositivrate des PCR-Tests sind äußerst fragwürdig! Hochrangige Fachleute werden indes in den sogenannten Leitmedien diffamiert. Warum?

Ist das alles fachlich korrekt und wissenschaftlich vertretbar? 

Eine Verhältnismäßigkeit der Verordnungen erschließt sich uns in diesem Licht nicht. Inzwischen werden Rufe nach Überwachungsapps und (Zwangs-)impfungen laut, der Ausnahmezustand soll solange gelten.
Sind wir inzwischen in einer totalitären „Gesundheitsdiktatur“ angekommen?

Ohne uns! Wir stehen ein für die Wahrung und Wiederherstellung all unserer Grundrechte!
Für Beschränkungen von Wirtschaftsinteressen in der Politik!
Für ein würdevolles Zusammenleben auf der Wertebasis Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit!

Artikel 1 GG

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt
sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Das Grundgesetz gilt auch in Krisenzeiten!

 

PS:
Solange die Einhaltung der gegenwärtigen Hygieneauflagen als Bedingung zur Versammlungsgenehmigung zwingend verlangt wird, halten wir uns während der friedlichen Mahnwachen selbstverständlich an diese Vorgaben und rufen auch die Teilnehmenden dazu auf.

Und jetzt: Musik!

Reinhard  *  Marius

Text: Friederike Pfeiffer-de Bruin

Menschenwürde Demo Oldenburg Flyer